Haben Sie einen Angehörigen, der an einer schweren Krankheit leidet?

Eine schwere Krankheit verändert alles. Plötzlich ist ein geliebter Mensch hilfe- oder sogar pflegebedürftig. Angehörige, die ihre Unterstützung und Pflege übernommen haben, können schnell an ihre körperlichen und seelischen Grenzen stoßen. Umso wichtiger ist es, dass sie nicht allein bleiben. Wir stehen an ihrer Seite und geben ihnen eine Stimme. Denn sie verdienen unsere Anerkennung und Unterstützung.

Ipsen möchte Angehörigen eine Stimme geben: Räume zum Reden

Wir von Ipsen wollen zuhören, mehr über die Bedürfnisse erfahren, Erfahrungen sammeln und auswerten. Auftakt unserer Initiative ist die Umfrage, deren Ergebnisse wir im Rahmen von weiteren Projekten diskutieren werden. Wir schaffen Räume zum Reden, stoßen strukturelle Änderungen an und unterstützen Angehörige: mit Hilfsangeboten und der Möglichkeit, sich miteinander auszutauschen.

Ivo Sulovsky, Patrick Langecker und Dr. Alexander Wilke stellen die Hintergründe und Zielsetzungen der Initiative vor:

Medien

 

 

Die Initiative

„Seit der Diagnose meines Mannes ist nichts mehr, wie es war. Manchmal weiß ich nicht, wie es weitergehen soll.

Jedes Jahr erkranken etwa 500.000 Menschen in Deutschland an Krebs. Und ein Viertel der Todesfälle geht auf die Erkrankung zurück.

Fokusthema Onkologie

 

Fokusthema 2020: Schlaganfall und die Folgen

Die Umfrage wird als Serie mit wechselnden Themen durchgeführt. In 2020 befragten wir Angehörige von Schlaganfall-Patienten. Unsere Umfrage zeigte unter anderem: 47,7 Prozent berichten von Herausforderungen im Familienleben und 37,2 Prozent von eingeschränktem Sozialleben. Wie belastet Angehörige tatsächlich sind und wo es an Unterstützung im Gesundheitssystem fehlt, zeigt der Ipsen-Report.

Fokusthema Schlaganfall

Tipps und Anregungen für Angehörige

Wer einen kranken Menschen zu Hause pflegt oder unterstützt, ist oft rund um die Uhr, sieben Tage die Woche für ihn da. Die körperliche und seelische Belastung, die damit verbunden ist, wird von pflegenden Angehörigen jedoch zu Beginn oft unterschätzt. Viele sind schnell mit ihren Kräften am Ende. Ihnen wird alles zu viel, sie fühlen sich erschöpft und ausgebrannt. Um das zu vermeiden, ist es wichtig, auch an das eigene Wohl und die eigenen Bedürfnisse zu denken. Wir haben einige Tipps und Anregungen für Angehörige zusammengestellt, die sie leicht in ihren Alltag einbinden können, um zur Ruhe zu kommen, zu entspannen und neue Energie zu schöpfen.

 

Service

 

Ergebnisse 2020

Umfrage-Ergebnisse: Bedarfe erkennen und analysieren

Die Ergebnisse zeigen nicht nur die Art der Belastung, sondern auch wo und welche Art Informationen fehlen: ein Drittel der befragten Angehörigen gab an, dass sie unmittelbar nach dem Schlaganfall am meisten Aufklärung gebraucht hätten. Zielgerichtete Information nach der Erstversorgung in der Klinik ist ein Ansatzpunkt für konkrete Hilfsangebote.

Befragt wurden bundesweit Angehörige, die einen schwer oder chronisch Kranken in Ihrem Umfeld unterstützen oder pflegen, wobei speziell auch Fragen an Angehörige von Schlaganfall-Patienten gestellt wurden. Mehr dazu unter → Methode und Stichprobe.

Umfrage-Ergebnisse 2020

 

 

 

Ergebnisse 2020

Umgang mit schweren Erkrankungen

Umfrage auf der Plattform feierabend.de

In Kooperation mit dem Seniorennetzwerk feierabend.de hat Ipsen auf der Plattform eine Umfrage initiiert, um tiefere Einblicke in die Herausforderungen des täglichen Lebens mit der eigenen Krankheit oder der Krankheit von Angehörigen zu erhalten. Ziel ist es, Ansatzpunkte zu finden, wie Patienten und Angehörige in Zukunft besser unterstützt werden können.

Die feierabend.de-Befragung hat unter anderem gezeigt: 97 Prozent der Angehörigen sagen, dass die Patienten nicht mehr alles so unternehmen können wie früher. Für 63 Prozent – fast zwei Drittel – der Angehörigen stellen psychische Belastungen eine große Herausforderung dar. 47 Prozent werden regelmäßig von Sorgen geplagt und 35 Prozent beklagen, dass sie weniger oder keine Freizeit haben.

Diese und weitere Ergebnisse sind im Ipsen Report zusammengestellt.

Ipsen Report

 

 

Umgang mit schweren Erkrankungen

Ipsen-Report 2020

 

 

Die Befragung startete im Juni 2020. Im Herbst werden wir repräsentative Daten auswerten und veröffentlichen.

Die erfassten Daten werden wir mit unseren wissenschaftlichen Partnern diskutieren und für eine Veröffentlichung im ersten Ipsen-Report aufbereiten.
Erste Ergebnisse zeichnen sich bereits ab.

 

 

Ipsen Report 2020

Methodik und Daten zur Umfrage

Gemeinsam mit Professor Dr. Jörg Wissel und Professor Dr. Tobias Bäumer haben wir einen Online-Fragenkatalog mit Multiple-Choice-Fragen entwickelt. Die Befragung organisiertdas digitale Markt- und Meinungsforschungs-Unternehmen CiveyCivey kann auf das größte Open-Access-Panel in Deutschland zurückgreifen, das aktuell rund eine Million verifizierte und monatlich aktive Nutzerinnen und Nutzer umfasst

Insgesamt wurden 25 Fragen beantwortet. Die Umfrage wurde geclustert in einen allgemeinen Teil mit Fragen für Angehörige von schwer oder chronisch Kranken, einem zweiten Teil mit Fragen speziell für Angehörige von Schlaganfall-Patienten mit Folgeerkrankungen sowie einem Teil für Angehörige von Schlaganfall-Patienten, die regelmäßig Pflegeaufgaben übernehmen. Alle drei Umfragen sind für die Merkmale Geschlecht, Region und Alter als repräsentativ zu bewerten. Die Stichprobe, die für die Ergebnis-Auswertung bei den ersten beiden Umfragen genutzt wurde, lag jeweils bei 2.500 Befragten ab 18 Jahren. Die Umfrage für pflegende Angehörige wurde bei einer Stichprobe von 800 Befragten ausgewertet. Mehr zu den Teilnehmerzahlen → Ipsen-Report

Methodik

Videos, Statements und Pressematerial

Hier finden Sie Videos, Statements der Referenten und ab dem 22. Oktober Pressetexte sowie die Aufnahme des Pressegesprächs.

Medien

 

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