Pflegen oder unterstützen Sie einen krebskranken Angehörigen oder Freund?

Nehmen Sie an unserer Angehörigen-Umfrage teil. Wir wollen Ihrer Stimme Gehör verschaffen.

zur Angehörigen-Umfrage

Angehörigen-Umfrage 2021

Mit unserer Umfrage möchten wir tiefere Einblicke in die Herausforderungen des täglichen Lebens von Angehörigen einer an Krebs erkrankten Person erhalten. Unser Ziel ist es, Ansatzpunkte zu finden, wie Angehörige in Zukunft besser unterstützt werden können. Angehörige sind eine enorme Hilfe für die Patienten, tragen maßgeblich zum Therapieerfolg bei und sind eine wichtige Stütze des Gesundheitssystems. Umso wichtiger ist es, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam mit allen Beteiligten die Situation der Angehörigen zu verbessern. Ihre Stimme ist uns wichtig. Nehmen Sie hier an der Umfrage teil.

 

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„Mein Mann hatte einen Schlaganfall und ist schwerstbehindert. Ich bin oft so erschöpft, dass ich morgens kaum aufstehen kann.”

54,4 Prozent der Angehörigen leiden unter psychischen Belastungen. Zusätzlich klagt jeder fünfte (21,8 Prozent) über körperliche Belastungen.

Räume zum Reden

DIE INITIATIVE: RÄUME ZUM REDEN

Haben Sie einen Angehörigen, der an einer schweren Krankheit leidet?

Viele Menschen würden diese Frage mit „Ja“ beantworten.

Tatsächlich hat unsere Umfrage ergeben, dass fast jeder Zweite in Deutschland ist ein Angehöriger von einem schwer oder chronisch Kranken ist. Doch Angehörige fallen in Deutschland durchs Raster: im Gegensatz zu Pflegekräften oder Ärzten haben sie im System keine Lobby, leisten aber zum Teil Übermenschliches. Wir von Ipsen wollen wissen, wie die Realität von Menschen aussieht, die einen Angehörigen mit einer schweren Erkrankung unterstützen oder pflegen und haben eine bundesweite Umfrage gestartet. Die Ergebnisse sind beunruhigend:

Medien

 

Die Initiative

Umfrage-Ergebnisse: Bedarfe erkennen und analysieren

Die Ergebnisse zeigen nicht nur die Art der Belastung, sondern auch wo und welche Art Informationen fehlen: ein Drittel der befragten Angehörigen gab an, dass sie unmittelbar nach dem Schlaganfall am meisten Aufklärung gebraucht hätten. Zielgerichtete Information nach der Erstversorgung in der Klinik ist ein Ansatzpunkt für konkrete Hilfsangebote.

Befragt wurden bundesweit Angehörige, die einen schwer oder chronisch Kranken in Ihrem Umfeld unterstützen oder pflegen, wobei speziell auch Fragen an Angehörige von Schlaganfall-Patienten gestellt wurden. Mehr dazu unter → Methode und Stichprobe.

Umfrage-Ergebnisse 2020

 

 

 

Ipsen möchte Angehörigen eine Stimme geben: Räume zum Reden

Wir von Ipsen wollen zuhören, mehr über die Bedürfnisse erfahren, Erfahrungen sammeln und auswerten. Auftakt unserer Initiative ist die Umfrage, deren Ergebnisse wir im Rahmen von weiteren Projekten diskutieren werden. Wir schaffen Räume zum Reden, stoßen strukturelle Änderungen an und unterstützen Angehörige: mit Hilfsangeboten und der Möglichkeit, sich miteinander auszutauschen.

Ivo Sulovsky, Patrick Langecker und Dr. Alexander Wilke stellen die Hintergründe und Zielsetzungen der Initiative vor:

Medien

 

 

Umgang mit schweren Erkrankungen

Umfrage auf der Plattform feierabend.de

In Kooperation mit dem Seniorennetzwerk feierabend.de hat Ipsen auf der Plattform eine Umfrage initiiert, um tiefere Einblicke in die Herausforderungen des täglichen Lebens mit der eigenen Krankheit oder der Krankheit von Angehörigen zu erhalten. Ziel ist es, Ansatzpunkte zu finden, wie Patienten und Angehörige in Zukunft besser unterstützt werden können.

Die feierabend.de-Befragung hat unter anderem gezeigt: 97 Prozent der Angehörigen sagen, dass die Patienten nicht mehr alles so unternehmen können wie früher. Für 63 Prozent – fast zwei Drittel – der Angehörigen stellen psychische Belastungen eine große Herausforderung dar. 47 Prozent werden regelmäßig von Sorgen geplagt und 35 Prozent beklagen, dass sie weniger oder keine Freizeit haben.

Diese und weitere Ergebnisse sind im Ipsen Report zusammengestellt.

Ipsen Report

 

 

"Fokusthema 2020: Schlaganfall und die Folgen"

Die Umfrage wird als Serie mit wechselnden Themen durchgeführt. In diesem Jahr befragen wir Angehörige von Schlaganfall-Patienten. Unsere Umfrage zeigt unter anderem: 47,7 Prozent berichten von Herausforderungen im Familienleben und 37,2 Prozent von eingeschränktem Sozialleben. Wie belastet Angehörige tatsächlich sind und wo es an Unterstützung im Gesundheitssystem fehlt, zeigt der Ipsen-Report.

Wissenschaftlich Partner

Ipsen-Report 2020

 

 

Die Befragung startete im Juni 2020. Im Herbst werden wir repräsentative Daten auswerten und veröffentlichen.

Die erfassten Daten werden wir mit unseren wissenschaftlichen Partnern diskutieren und für eine Veröffentlichung im ersten Ipsen-Report aufbereiten.
Erste Ergebnisse zeichnen sich bereits ab.

 

 

1. Ipsen-Report

Methodik und Daten zur Umfrage

Gemeinsam mit Professor Dr. Jörg Wissel und Professor Dr. Tobias Bäumer haben wir einen Online-Fragenkatalog mit Multiple-Choice-Fragen entwickelt. Die Befragung organisiertdas digitale Markt- und Meinungsforschungs-Unternehmen CiveyCivey kann auf das größte Open-Access-Panel in Deutschland zurückgreifen, das aktuell rund eine Million verifizierte und monatlich aktive Nutzerinnen und Nutzer umfasst

Insgesamt wurden 25 Fragen beantwortet. Die Umfrage wurde geclustert in einen allgemeinen Teil mit Fragen für Angehörige von schwer oder chronisch Kranken, einem zweiten Teil mit Fragen speziell für Angehörige von Schlaganfall-Patienten mit Folgeerkrankungen sowie einem Teil für Angehörige von Schlaganfall-Patienten, die regelmäßig Pflegeaufgaben übernehmen. Alle drei Umfragen sind für die Merkmale Geschlecht, Region und Alter als repräsentativ zu bewerten. Die Stichprobe, die für die Ergebnis-Auswertung bei den ersten beiden Umfragen genutzt wurde, lag jeweils bei 2.500 Befragten ab 18 Jahren. Die Umfrage für pflegende Angehörige wurde bei einer Stichprobe von 800 Befragten ausgewertet. Mehr zu den Teilnehmerzahlen → Ipsen-Report

Methode und Stichprobe

Videos, Statements und Pressematerial

Hier finden Sie Videos, Statements der Referenten und ab dem 22. Oktober Pressetexte sowie die Aufnahme des Pressegesprächs.

Medien

 

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