PAUSE
VON DER PFLEGE WIE UNTERSTÜTZENDE
ANGEHÖRIGE MIT MEDITATION
ZEIT ZUM ABSCHALTEN FINDEN

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Für pflegende oder unterstützende Angehörige von Menschen, die an schweren Erkrankungen wie Krebs oder Schlaganfall oder an einer seltenen Erkrankung leiden, ist der Alltag oft mit viel Stress, Hektik und Ängsten verbunden. Um einfach mal Zeit für sich selbst zu finden, zur Ruhe zu kommen und abzuschalten, kann Meditation helfen.

Den Kopf frei bekommen

Ihr Ziel ist es, das ständige Grübeln zu durchbrechen, den Kopf frei zu bekommen und mehr Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge im Hier und Jetzt zu richten. Die Übungen können im Sitzen, Liegen, Gehen, Tanzen oder Laufen ausgeführt werden. Es gibt eine Vielzahl an Meditationsarten – von der Achtsamkeits-, der Stille- und Ruhemeditation bis hin zum Qigong. Eines haben alle gemeinsam: die Konzentration auf eine Sache. Das kann der Atem sein, ein bestimmtes Geräusch oder ein Bild.

Durchatmen –
und die Belastung
loslassen

Eine klassische Technik ist das aufrechte Sitzen auf dem Boden. Suchen Sie sich dafür einen Platz aus, an dem Sie ungestört sind und machen Sie es sich bequem. Die Hände liegen locker im Schoß, die Augen sind geschlossen. Nehmen Sie bewusst wahr, wie Sie durch die Nase ein- und durch den Mund ausatmen.

So schalten Sie um auf Ruhe und Entspannung. Wenn Sie es lieber aktiver mögen, können Sie beim Meditieren auch laufen oder gehen und sich dabei zum Beispiel auf die Fußsohlen konzentrieren. Schweifen Ihre Gedanken ab, versuchen Sie von Neuem, Ihre Aufmerksamkeit auf die Füße zu lenken. Langsame, fließende Bewegungen werden beim Qigong ausgeführt – fast wie in Zeitlupe. Und während Sie sich bewegen wie im Wind, lassen Sie den Atem langsam fließen.

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Auszeit zum Abschalten – jeden Tag

Am Anfang fällt es vielen Menschen schwer, wirklich abzuschalten. Denn immer wieder tauchen störende Gedanken auf. Dadurch wird vielen bewusst, was ihnen alles durch den Kopf geht. Regelmäßiges Üben und ein wenig Disziplin sind deshalb wichtig. Schon zehn Minuten am Tag reichen aus. Bauen Sie eine feste Auszeit in Ihren Tagesablauf ein und legen Sie fest, wann Sie meditieren möchten. Welche Tageszeit sich am besten eignet, finden Sie nach kurzer Zeit selbst heraus. Am Morgen ist das Gehirn aber noch nicht mit so vielen Eindrücken des Tages beschäftigt.